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Zukunftsmarkt Afrika

Maike Verlaat | 2014-08-05 | B2B-News, Export

Wer an exportorientierte deutsche Mittelständler denkt, hat als Absatzmärkte hauptsächlich Frankreich, USA oder asiatische Länder vor Augen. Kein Wunder, denn China und Co. gehören nach wie vor zu den wichtigsten Absatzmärkten Deutschlands, deren Exportvolumen weiterhin ansteigt. Hingegen ist Afrika in der deutschen Außenhandelsbilanz mit bisher 2,3% stark unterrepräsentiert, Exporte und Investitionen dorthin nehmen aber stetig zu und bieten hohes Potential für deutsche Mittelständler.

Absatzmarkt Afrika – Export wird immer relevanter

Wie bereits in unserem Artikel Exportmärkte 2014 beschrieben, bietet das afrikanische Land Ghana bereits heute zahlreiche Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Aber auch andere Länder Afrikas bieten gute Voraussetzungen für Exportaktivitäten. Dabei darf man Afrika allerdings nicht als Ganzes betrachten, da der Kontinent mit seinen 54 Staaten unterschiedlichste Bedingungen bietet und die einzelnen Länder vielseitiger nicht sein könnten. Besonders vielversprechend ist der Süden mit der Republik Südafrika, die die größte Volkswirtschaft Afrikas darstellt. Das südafrikanische Land profitiert im Gegensatz zu seinen Nachbarländern schon seit langem von deutschen Investitionen und hat 2013 bereits Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro importiert, wodurch Deutschland nach China als zweitwichtigster Handelspartner fungiert. Vielversprechende Handelsbeziehungen bieten außerdem einige Staaten im Norden Afrikas, zu denen auch Ghana gehört.

Zukunftsmarkt Afrika-Export

Export nach Afrika
zunehmend beliebter

Das Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika wird zukünftig nicht mehr so gering ausfallen wie bisher, da vermeintliche Hürden, zu denen beispielsweise Korruption gehört, zunehmend in den Hintergrund treten. Auf der weltweiten Korruptionsliste stehen beispielsweise 40 afrikanische Länder vor Russland, mit dem Deutschland ebenfalls regen Handel betreibt. Unternehmen sollten sich vorab allerdings gut über die Bedingungen in den jeweiligen Ländern informieren. Zu den risikoreicheren Ländern Afrikas gehören unter anderem Somalia, die Republik Kongo, der Sudan und Simbabwe. Hingegen zählen Länder wie Tansania, Ruanda, Mosambik und Liberia zu den vielversprechenderen Zukunftsmärkten Afrikas.

Afrika-Export als Chance für deutsche Mittelständler

Da Afrika der einzige Kontinent ist, in dem die Industrialisierung im westlichen Stil noch am stärksten hinter anderen herhinkt, bestehen für ausländische Unternehmen, also auch für Deutschland, zahlreiche wirtschaftliche Möglichkeiten.
Bisherige Handelsbeziehungen sind stark rohstoffgetrieben, jedoch werden zukünftig Chancen verstärkt für Anlagen- und Maschinenbauer sowie für die Automobilbranche gesehen. Weitere bedeutende Wachstumsbranchen liegen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.

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