Überprüfen Sie Ihre globale Online-Sichtbarkeit

Können internationale Einkäufer Ihr Unternehmen finden?

Sie müssen Ihren Unternehmensnamen angeben
×

Um Ihnen Ihre Auswertung zukommen zu lassen und um zu bestätigen, dass Sie die detaillierte Analyse zum angegebenen Unternehmen erhalten dürfen, brauchen wir Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse.


* Pflichtfelder

Danke für Ihr Interesse!

Wir werden Sie in Kürze kontaktieren.

Mehr über B2B-Online-Marketing erfahren

Freihandelsabkommen mit den USA

Maike Verlaat | 2014-05-15 | B2B-News

Das Freihandelsabkommen mit den USA, offiziell Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) genannt, gehört zur Zeit zu den meistdiskutierten Themen in Wirtschaft und Politik sowie bei Endverbrauchern. Während zahlreiche private Haushalte dem Abkommen misstrauisch entgegenblicken und sich unter anderem vor Chlorhühnchen und gentechnisch veränderten Lebensmitteln fürchten, bietet das bevorstehende Bündnis für Mittelständler zahlreiche Vorteile.

Freihandelsabkommen EU - USA

Was ist das transatlantische Freihandelsabkommen?

Die Idee für eine Freihandelszone zwischen Europa und den USA kam bereits in den 1990er-Jahren, als Reaktion auf den boomenden asiatischen Markt, auf. Die Umsetzung scheiterte bisher allerdings, da Politiker, Verbraucherschützer, Agrar-Lobbyisten und viele weitere Instanzen scharfe Kritik äußerten.
Allerdings erschweren nach wie vor diverse Barrieren, wie verschiedene Verfahren für Einfuhrkontrollen und Zertifizierungen, den Handel über den Atlantik. Insbesondere KMU sind von den daraus resultierenden Kosten und Mühen betroffen, weshalb das Thema nun abermals diskutiert und zunehmend relevant wird.

Welche Vorteile gäbe es für Deutschland?

Bei Ausfuhren gehören die USA zu Deutschlands wichtigsten Handelspartnern. Wenn durch das geplante Bündnis Handelsbarrieren wie Zölle entfielen, würde das für Unternehmen immens höhere Gewinne bedeuten. Auch würde der Handel generell vereinfacht werden, wenn beispielsweise Produkte auf Grund unterschiedlicher Gesetze nicht mehr doppelt zertifiziert werden müssten. Die Anerkennung von Normen und Standards wäre also neben dem monetären Wert einer der größten Vorteile für den deutschen Mittelstand.

Kritik am TTIP

Mittlerweile sehen allerdings auch zahlreiche Unternehmen dem Abkommen skeptisch entgegen. Der Hauptkritikpunkt an dem Freihandelsabkommen ist die mangelnde Transparenz, die sich unter anderem darin widerspiegelt, dass Verhandlungen nicht öffentlich geführt werden. Auch die Unwissenheit über das US-Rechtesystem sowie die Unsicherheit, welche Auswirkungen das Abkommen langfristig hat, zeigen immer häufiger die Schattenseiten des TTIP auf.

Die tatsächlichen Folgen des geplanten Abkommens sind nach wie vor schwer abzusehen und werden folglich stark diskutiert. Daher bleiben nun erst einmal weitere Verhandlungsrunden abzuwarten, bevor es eine endgültige Entscheidung geben wird.

Antworten