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Fachkräftemangel – das kann der Mittelstand tun

Maike Verlaat | 2014-07-24 | B2B-News

Steigende Umsätze und eine starke Innovationskraft ließen das Jahr 2014 für deutsche Mittelständler positiv beginnen. Dem entgegen steht allerdings ein Thema, das auch langfristig negative Folgen mit sich bringen wird: der Fachkräftemangel. Was mit dieser Problematik einhergeht und wie mittelständische Unternehmen darauf reagieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Fachkräftemangel Mittelstand

Die Problematik

Viele Mittelständler und Familienunternehmen spüren den demografischen Wandel bereits enorm. Folglich verlieren die deutschen Mittelständler jährlich mehrere Milliarden Euro an Umsatz. Weiterhin werden durch das Fehlen von Fachkräften Wirtschaftswachstum und geplante Innovationsstrategien der Unternehmen gehemmt. Zwar hatte sich die Lage zuletzt wegen der etwas schlechteren Konjunkturlage und der Zuwanderung aus Euro-Krisenländern im Vergleich zu den Vorjahren entspannt. Trotzdem ist die Anzahl der Unternehmen, die zahlreiche Stellen nicht besetzen können, nach wie vor sehr hoch. Mit schuld an dem Mangel an Fachkräften ist die Akademisierung, da dadurch die eigentlich hoch angesehene duale Ausbildung in Deutschland schwindet. Immer mehr junge Leute ziehen ein Studium einer Ausbildung vor und wenn sie sich schließlich ins Arbeitsleben begeben, werden Konzerne mittelständischen Betrieben meist vorgezogen. Insbesondere KMU haben es somit zunehmend schwerer, junge, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und an ihre Firmen zu binden.

Das können Mittelständler gegen den Fachkräftemangel tun

Als allererstes sollten Unternehmen bestehendes Fachpersonal halten, um von deren Erfahrungen und Kenntnissen zu profitieren. Dies gelingt am besten durch eine hohe Arbeitgeberattraktivität, wozu unter anderem das Anbieten von Weiterbildungen oder generell die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehören. Nur bestehende Arbeitnehmer im Betrieb zu halten genügt langfristig allerdings nicht. Aber wie gewinnen Mittelständler gut qualifizierte Berufseinsteiger für sich? Optimaler Weise werden die Vorzüge, die auch bestehenden Mitarbeitern geboten werden, nach außen kommuniziert, um somit für das Unternehmen zu werben. Dies gelingt am einfachsten über die eigene Website, gepaart mit Social Media, worüber junge Absolventen erreicht werden können. Für Unternehmen empfiehlt es sich ebenfalls, früh mit potentiellen Kandidaten in Kontakt zu treten. Das kann bei Schülerpraktika anfangen. Auch ist das Angebot von Abschlussarbeiten eine optimale Möglichkeit, Studenten einen konkreten Einblick ins Unternehmen zu bieten und somit den Berufseinstieg zu ermöglichen.

Chancen für KMU

Da kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht mit renommierten Großkonzernen mithalten können, sei es durch einen unattraktiven Standort, fehlende Bekanntheit des Unternehmens oder auf Grund zu geringer Gehälter, müssen Mittelständler andere Wege finden, neue Fachkräfte zu gewinnen. Dies kann beispielsweise durch die Schaffung neuer Berufszweige im Bereich Online-Marketing geschehen, in dem Mittelständler eh Nachholbedarf haben. Somit ergeben sich neue Karrieremöglichkeiten, neue Mitarbeiter bekommen die Chance Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten, was in Konzernen oft nicht gegeben ist. Auch die anderen Vorzüge, die kleine und mittelständische Unternehmen bieten, wie zum Beispiel eine familiäre Atmosphäre, flache Hierarchien oder auch eine flexible Arbeitszeitgestaltung, sollten praktiziert und auch kommuniziert werden, um für qualifizierte Fachkräfte an Attraktivität zu gewinnen.

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