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Exportmärkte 2014

Maike Verlaat | 2014-05-09 | B2B-News, Export

Im Jahr 2014 entwickeln sich einige Länder zu neuen attraktiven Märkten, die für viele deutsche Mittelständler zu attraktiven Handelspartnern werden. Unter den folgenden Ländern befinden sich sowohl vielversprechende neuere als auch alt bekannte Absatzmärkte, die großes Potential für Exporteure bieten.

Exportmärkte 2014

China

China ist und bleibt fünftwichtigster Exportmarkt für Deutschland. Hochwertige Produkte Made in Germany stehen weiterhin hoch im Kurs. Neben Industriegütern wie Maschinen und Chemie, will das Land zusätzlich in die Gesundheitsversorgung investieren. Außerdem will und muss das Reich der Mitte „grüner“ werden. Da viele Städte unter starker Luftverschmutzung leiden und sauberes Trinkwasser nicht flächendeckend zur Verfügung steht, ist Umwelttechnik immer stärker gefragt.

Kolumbien

Da das Südamerikanische Land sein Autobahnnetz kräftig ausbauen will und über 8.000 km Schnellstraße entstehen sollen, ist insbesondere die Bauwirtschaft stark nachgefragt. Für den Ausbau der gesamten Infrastruktur sollen in den kommenden Jahren rund 100 Milliarden Dollar investiert werden. Somit besteht großes Entwicklungspotential mit langfristigen Perspektiven auch für deutsche Unternehmen.
Zusätzliche Chancen für Unternehmen bietet das seit 2013 bestehende Handelsabkommen, wodurch Exporte aus der EU von Zolltarifen befreit werden.

Indonesien

Auch das südostasiatische Land verzichtet ab 2015 auf Zölle von EU-Waren, wodurch die Volkswirtschaft zum zunehmend interessanteren Standort wird. Verstärkt benötigt werden sowohl Medizintechnik und Pharmazeutika, deren Bedarf seit Anfang 2014 aufgrund der Einführung einer Krankenversicherung für alle Indonesier exponentiell angestiegen ist. Große Probleme gibt es auch hier mit der Trinkwasserversorgung, sodass Importe für Umwelttechnik und eine bessere Infrastruktur stark nachgefragt werden.

Republik Korea

Bereits 2011 wurde ein Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und der EU geschlossen, wodurch die Marktchancen für deutsche Produkte verbessert wurden und auch zukünftig ansteigen werden. Zwar ist Südkorea mit seinen eigenen Erzeugnissen bereits international konkurrenzfähig, will aber stark in Forschung und Entwicklung investieren, wozu diverse Technologien benötigt werden. Auch deutsche KFZ stehen bei den Koreanern hoch im Kurs, sodass bereits heute etwa zwei Drittel aller importierten Autos eine deutsche Automarke tragen.

Vereinigtes Königreich

Bereits seit Jahren ist das Land drittwichtiger Exportmarkt für Deutschland. Auch 2014 geht es weiter bergauf, da die Briten unter anderem stark in ihre Infrastruktur investieren wollen. Hierbei gehören der Bau des Schienenregionalverkehrsprojekts Crossrail sowie der Straßenausbau zu den größten Baustellen.
Auch der Wohnungsbau verspricht zahlreiche Neugeschäfte für Architekten, Handwerker und Baubetriebe.

Ghana

Im Vergleich zu den bereits genannten Ländern, fallen die Exporte nach Ghana bisher mit Abstand am geringsten aus. Dennoch bietet der westafrikanische Staat viel Potential, da er an zahlreichen Großprojekten arbeitet, für die ausländische Waren benötigt werden. Angefangen bei der Infrastruktur, über die Erdölförderung bis hin zum Gesundheitssystem werden insbesondere Baumaschinen, Förder- sowie Medizintechnik benötigt.

Exportmärkte im Blick behalten

Natürlich können insbesondere die kleinen Länder die Top-Exportmärkte nicht verdrängen, bieten aber trotzdem viel Potential und hohen Bedarf an Industriegütern. Auch weitere kleinere Märkte sollten stets im Blick behalten werden. Für den exportabhängigen deutschen Mittelstand ist der internationale Handel deshalb so wichtig wie nie zuvor und wird in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen.

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