Überprüfen Sie Ihre globale Online-Sichtbarkeit

Können internationale Einkäufer Ihr Unternehmen finden?

Sie müssen Ihren Unternehmensnamen angeben
×

Um Ihnen Ihre Auswertung zukommen zu lassen und um zu bestätigen, dass Sie die detaillierte Analyse zum angegebenen Unternehmen erhalten dürfen, brauchen wir Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse.

* Pflichtfelder

Danke für Ihr Interesse!

Wir werden Sie in Kürze kontaktieren.

Mehr über B2B-Online-Marketing erfahren

“Es besteht noch deutlicher Optimierungsbedarf”

Maike Verlaat | 2014-10-30 | Kurz erklärt

Prof.Dr.Dornberger

Kyto hat mit Prof. Dr. Dornberger gesprochen, warum der deutsche Mittelstand noch nicht internetaffin genug ist, welches enorme Potential Online-Marketing bereithält und wie genau eigentlich der perfekte Marketing-Mix für KMU aussieht. Utz Dornberger hält seit 2011 die Professur für Entwicklungsökonomie mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung von Klein- und Mittelunternehmen an der Universität Leipzig.

1. Inwieweit hat sich der internationale Vertrieb von deutschen Mittelständlern in den letzten Jahren entwickelt und welche Rolle spielt dabei das Internet?

Immer mehr deutsche Mittelständler sehen Potentiale in Auslandsaktivitäten und betreiben grenzüberschreitenden Handel. Die Internationalisierung wird zunehmend als Chance begriffen, um neue Absatzmärkte zu erschließen bzw. bestehende auszubauen. Bereits heute sind zwei von drei mittelständischen Unternehmen im Ausland aktiv, Tendenz steigend.
Trotzdem besteht noch deutlicher Optimierungsbedarf, insbesondere was die Nutzung des Internets als Vertriebsunterstützung betrifft, mit dessen Hilfe internationale Kunden schneller und zielgerichteter akquiriert werden können. Gerade für Unternehmen, die am Anfang des Internationalisierungsprozesses stehen, bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten mit geringen Investitionen erste Schritte zu gehen.

2. Wieso sind deutsche Mittelständler nicht sonderlich internetaffin?

Für deutsche Unternehmen nimmt der persönliche Kontakt zu Geschäftspartnern nach wie vor einen hohen Stellenwert ein, sodass auf Messen oder bei Unternehmerreisen zahlreiche internationale Handelsbeziehungen beginnen. Sie nutzen noch zu wenig die Chance, einen ersten Kontakt online herzustellen, der dann weiter ausgebaut werden kann.

3. Sind andere Länder fortschrittlicher?

Auf jeden Fall. In anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA oder China, wird das Internet zur Unterstützung des Exports deutlich intensiver genutzt. Diesen Unternehmen ist schon stärker bewusst, dass es essentiell ist, sich schon früh im Rechercheprozess Einkäufern professionell zu präsentieren. Diese Möglichkeit des Internets, dies international zu tun, haben noch zu wenige deutsche Mittelständler erkannt bzw. sie sind oft noch zu vorsichtig.

4. Wie kann das Internet mittelständische Unternehmen beim Export unterstützen?

Angefangen bei der Recherche nach möglichen Geschäftspartnern, über den Erstkontakt bis hin zur eigentlichen Geschäftsabwicklung kann das Internet Unterstützung bieten. Dass der gesamte Prozess digital abläuft ist gar nicht zwingend, aber die Vorzüge des Internets sollten und müssen genutzt werden, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein. Gerade der Erstkontakt in noch wenig durchdrungenen Märkten kann über das Internet noch einfacher gemacht werden. Es ist aber auch notwendig, hier präsent zu sein. Denn immer mehr Einkäufer recherchieren sehr sorgfältig bis sie dann einige wenige Unternehmen kontaktieren. Wer hier nicht gefunden wird und Vertrauen aufbauen kann, hat oft das Nachsehen.

5. Warum ist die Internationalisierung für B2B-Unternehmen so relevant?

Produkte deutscher Unternehmen genießen nach wie vor hohes Ansehen. Das Erschließen neuer Absatzmärkte ist also nahezu ein Erfolgsgarant, wenn Produkte auch hierzulande erfolgreich vertrieben werden.
Es wäre doch fatal, wenn ausländische Konkurrenten oder gar Billiganbieter ihre Produkte weltweit verkaufen und kleine deutsche Unternehmen, nur weil sie Potentiale nicht erkannt haben, Umsatzrückgänge verbuchen müssen und die Neukundengewinnung stagniert. Hier gilt allerdings leider immer noch, dass diese Unternehmen zu wenig in neue Mitarbeiter investieren, die sich auf internationale Leadgenerierung und Online-Marketing spezialisiert haben.

6. Was müssen deutsche Mittelständler tun, um nicht den Anschluss im Online-Handel zu verlieren?

Unternehmen müssen die Chancen, die das Internet bietet, erkennen und nutzen, sowie dessen Potentiale ausschöpfen. Auch kleine Unternehmen sollten das Thema Online-Marketing angehen, angefangen bei einer eigenen Website, die eine Visitenkarte darstellt. Genauso wichtig ist es aber, internationale Besucher auf die eigene Website zu leiten. Denn die schönste Visitenkarte mit Produktbeschreibungen und Videos hilft nichts, wenn sie nicht von Einkäufern wahrgenommen wird.

7. Welche Rolle spielen B2B-Portale und Online-Verzeichnisse (Portalmarketing) im Marketing-Mix?

B2B-Portale bieten Unternehmen jeder Größe eine effiziente Möglichkeit, ihre Produkte auch international anzubieten. Selbst großen Unternehmen fehlen die Ressourcen, um überall umfassende Suchmaschinenoptimierung oder bezahlte Suchmaschinenwerbung zu schalten. Daneben schafft eine konsistente Darstellung auf B2B-Plattformen in verschiedenen Regionen der Welt ein enormes Maß an Vertrauen und ermöglicht das schnelle Auffinden des eigenen Angebotes durch den potentiellen Kunden.

Copyright Foto: ISEADE


Sie wollen Ihre globale Onlinepräsenz verbessern? Kostenloses Angebot erhalten

×

* Pflichtfelder

Oder kontaktieren Sie uns direkt über:+49 (0)30 - 994 040 130info@kyto.de

Oder rufen Sie uns an: 030 994 040 130

Gratis Expertenberatung: Mon-Fr 9 – 18 Uhr