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DIN EN 1090 – die neue Norm im Metallbau

Maike Verlaat | 2014-08-26 | B2B-News

Im Metallbau herrschen seit 01. Juli 2014 neue rechtliche Grundlagen, die etwa 5.000 deutsche Unternehmen, vorzugsweise Maschinenbauer, betreffen. Die bisher geltende Norm DIN 18800-7 im Stahlbau, die auch als Schweißeignungsnachweis bekannt war, sowie die für Aluminiumkonstruktionen geltende DIN V 4113-3 werden durch die DIN EN 1090 ersetzt. Ziel der Umstellung ist es, dass Unternehmen europaweit nach einheitlichen Normen Stahl- und Aluminiumbauten herstellen. Doch was bedeutet dies für metallverarbeitende Unternehmen?

Details zu DIN EN 1090

Die Norm DIN EN 1090 ist genaugenommen eine Normenreihe, die sich aus drei Teilen zusammensetzt:

  • DIN EN 1090-1 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Konformitätsnachweisverfahren für tragende Bauteile
  • DIN EN 1090-2 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Technische Regeln für die Ausführung von Stahltragwerken
  • DIN EN 1090-3 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Technische Regeln für die Ausführung von Aluminiumtragwerken

Die Norm gilt für alle Unternehmen, die Bauteile aus Stahl oder Aluminium herstellen. Die Größe des Unternehmens spielt dabei keine Rolle. Lediglich die Einstufung nach Stahl (DIN EN 1090-2) bzw. Aluminium (DIN EN 1090-3) ist ausschlaggebend für die zu erfüllenden Anforderungen.

DIN EN 1090 - neue Norm im Metallbau

Was bedeutet die Norm für Unternehmen?

Hersteller, aber auch Händler und Zulieferer müssen die neue Norm seit der Umstellung im Juli verbindlich anwenden. Seitdem dürfen ausschließlich nach DIN EN 1090 zertifizierte Produkte aus Aluminium und Stahl, die für tragende Konstruktionen benötigt werden, vertrieben werden.
Gekennzeichnet wird die neue Zertifizierung mit dem CE-Kennzeichen und gilt als europaweiter Standard, sodass Unternehmen nur noch Produkte mit CE-Kennzeichnung in Deutschland und in allen weiteren EU-Mitgliedsstaaten auf den Markt bringen dürfen. Die DIN EN 1090-1 bildet somit die entscheidende Grundlage für die CE-Kennzeichnung von Stahlbau- und Aluminiumkonstruktionen. Durch die CE-Kennzeichnung wird die Übereinstimmung von Produkten mit den jeweiligen Richtlinien und den technischen Spezifikationen dokumentiert. Die Herstellerbetriebe müssen sich hierfür durch eine notifizierte Zertifizierungsstelle zertifizieren und überwachen lassen.
Jeder Auftraggeber sollte sich die notwendige Zertifizierung vor Auftragserteilung nachweisen lassen, die CE-Kennzeichnung muss also vor Baubeginn belegt werden können. Hersteller, die ohne Zertifizierung arbeiten, müssen mit Konsequenzen wie etwa strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

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