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China-Export wird erleichtert

Maike Verlaat | 2014-06-03 | B2B-News, Export

China gehört für die EU zu den wichtigsten Im- und Exportmärkten. Seit Mai 2014 gibt es nun ein neues Abkommen, das den Handel zwischen beiden Wirtschaftsräumen vereinfachen soll. Eine deutliche Erleichterung soll in Bezug auf die Zoll-Abwicklung eintreten. China-Export wird erleichtert Diese spielt bei den Handelsbeziehungen eine zentrale Rolle. Durch die neue Vereinbarung verpflichten sich sowohl China als auch die EU dazu, die zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten der jeweils anderen Seite anzuerkennen, also existierende Handelsbeziehungen zu akzeptieren, sodass Kontrollen schneller und unkomplizierter durchgeführt werden können. Anerkannte Unternehmen müssen sich dadurch weniger Warenkontrollen unterziehen, sodass das gesamte Zollverfahren reibungsloser abläuft und der Warenaustausch schließlich günstiger wird. Ein weiterer, daraus resultierender Vorteil ist, dass die durch das Abkommen eingesparten Ressourcen nun für risikoreichere Fälle aufgewendet werden können. Dadurch kann beispielsweise die Grenzüberschreitung von illegalen Waren weiter eingedämmt bzw. verhindert werden, sodass China-Exporte und
-Importe insgesamt sicherer werden.

Wie wird man ein anerkanntes Unternehmen?

Ein vereinfachtes Zollverfahren ist für Unternehmen der EU möglich, indem sie sich vom Authorised Economic Operator (AEO) zertifizieren lassen. Hierbei gibt es drei verschiedene Status, die sich beim Zoll im Partnerland, also ab sofort auch für China-Exporte, positiv und risikomildernd auswirken. Die erste Stufe AEO C (customs simplification) ermöglicht Unternehmen eine vereinfachte Zoll-Abfertigung durch die Reduktion der für den Export erforderlichen Dokumente und Genehmigungen. Produkte von Firmen, die das Zertifikat AEO S (security and safety) vorweisen können, werden als sicher und vertrauenswürdig angesehen. AEO F (Full) ist eine Kombination der ersten beiden Zertifikate.
Um einen der Status zu erlangen, müssen Unternehmen gewisse Anforderungen erfüllen, wozu das Einhalten von Zollvorschriften in der Vergangenheit, eine zufriedenstellende Buchführung über Unterlagen sowie der Nachweis über die eigene Zahlungsfähigkeit gehören. Unternehmen, die die Zertifikate S oder F erhalten wollen, müssen außerdem bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen.
Derzeit sind in der EU etwa 15.000 Unternehmen als zugelassene Wirtschaftsbeteiligte ausgewiesen, Tendenz steigend. Für all diese Unternehmen kann der Export nach China durch das neue Abkommen ab sofort vereinfacht erfolgen.

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