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Auch der Mittelstand stellt auf SEPA um

Maike Verlaat | 2014-06-19 | B2B-News

Obwohl bereits seit 2008 feststeht, dass die bisherigen nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgeschafft und durch die europaweit einheitlichen SEPA-Zahlungen ersetzt werden, führen trotzdem noch nicht alle deutschen Mittelständler ihre Geldtransfers mittels des neuen Verfahrens durch. Und das obwohl insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der bisherige grenzüberschreitende Zahlungsverkehr eine Hürde dargestellt hat, wenn es um die Erschließung neuer ausländischer Märkte ging.
Viel Zeit bleibt Unternehmen für die Umstellung allerdings nicht mehr, da Zahlungsdienstleister nur noch bis zum 1. August 2014 Zahlungen mit Kontonummer und Bankleitzahl annehmen dürfen. Je nach Nutzungsumfang sind erhebliche Änderungen vorzunehmen, sodass Unternehmen, die bis jetzt noch nicht auf SEPA umgestiegen sind, umgehend handeln sollten.

SEPA im Mittelstand

Was bedeutet SEPA und welche Vorteile bietet es?

SEPA bedeutet Single Euro Payments Area und steht für die Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums, wodurch Bankgeschäfte grenzüberschreitend schnell und günstig abgewickelt werden können. Somit werden Geldtransfers zwischen Ländern der EU innerhalb eines Tages möglich und sind nicht teurer als Transfers im Inland. Dafür werden lediglich die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC benötigt, die für einheitliche Standards sorgen. Neben Überweisungen sind nun auch Lastschriften über Ländergrenzen hinweg möglich, wofür Unternehmen SEPA-Lastschrift-Mandate von zukünftigen Handelspartnern einholen müssen. Insgesamt sollen die neuen internationalen Geldtransfers dank einheitlicher Regeln neben Schnelligkeit und Einfachheit auch an Sicherheit gewinnen.

Welche Länder nutzen SEPA?

Der einheitliche europäische Zahlungsraum besteht aus 33 Ländern. Neben den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind auch die drei Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes Island, Liechtenstein und Norwegen vertreten. Außerdem nehmen die Schweiz und Monaco am SEPA-Verfahren teil.

Eine Reaktion auf “Auch der Mittelstand stellt auf SEPA um”

  1. Patrick

    SEPA könnte als einige der wenigen Ausnahmen gelten, bei denen Unternehmen aufgrund einer Initiative aus Brüssel eine echte Vereinfachung erhalten, die insbesondere in Europa expandierenden Unternehmen nützlich ist.

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