Verzeichnisse

  • Internationale B2B-Handelsplattfomen im Vergleich

    Maike Verlaat | 2015-08-17 | Verzeichnisse

    Wie können B2B-Unternehmen aus weltweit 1500 Handelsplattformen die richtigen wählen und was sind geeignete Vergleichskriterien?

    Eine neue Erhebung von Kyto zeigt, dass B2B-Handelsplattfomen sich stark in ihrem Fokus, der Online-Sichtbarkeit und ihren Besuchergruppen unterscheiden. Unsere neue, interaktive Infografik ermöglicht den direkten Vergleich besonders wirksamer Portale und wird stets um weitere wichtige Plattformen erweitert. Dies hilft bei der Portalauswahl bzgl. gewünschter Zielmärkte. Die Studie ergab aber auch, dass der Verwaltungsaufwand bei einer Buchung von mehreren Portalen durch unterschiedliche Anforderungen sehr hoch sein kann.

    Zu den wichtigen Erkenntnissen der Studie zählt, dass bei bezahlten Handelsplattform-Mitgliedschaften nur bestimmte Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Am sichersten für den Kunden ist jedoch die Bezahlung per Rechnung, da keine sensiblen Bankdaten preisgegeben werden müssen. Anhand der von Kyto zusammen gefassten Daten können erste Einblicke in die Reichweite von Portalmarketing gewonnen werden.

    Für B2B-Suchbegriffe werden Online-Handelsplattformen wie Alibaba.com oder DirectIndustry stets in den ersten Google-Suchergebnissen angezeigt und bieten so eine effiziente Möglichkeit von Einkäufern weltweit gefunden zu werden. Hier finden Sie mehr zu der Relevanz von B2B-Handelsplattformen.

    Schauen Sie sich jetzt alle Ergebnisse in der interaktiven Infografik “B2B-Handelsplattformen im Vergleich” an.

    Infografik Deutscher Export in Echtzeit

  • Wieso kostenlose Firmenverzeichnisse wenig Erfolg bringen

    Maike Verlaat | 2015-05-18 | Verzeichnisse

    Sie wollen internationales Marketing testen. Bevor Sie sich zu einer kostenintensiven Niederlassung z.B. in China entscheiden, wollen Sie sehen, wie groß das Interesse der ausländischen Einkäufer an Ihren Produkten ist. Alibaba und Co. sind Ihnen eine Begriff und nun wollen Sie dort Ihr Produktsortiment hochladen. Das geht sogar kostenlos! Aber machen Sie damit wirklich einen Gewinn? Ganz so einfach ist es mit den kostenlosen Firmeneinträgen nämlich nicht. Wenn Sie wirklich von der Reichweite der Firmenverzeichnisse profitieren wollen, egal ob in Asien, Europa oder anderswo, sollten Sie sich für Premium-Mitgliedschaften entscheiden. Kyto erläutert Ihnen wieso.

    Schlechte Sichtbarkeit von kostenlosen Firmenverzeichnissen

    Sobald ein Besucher auf einem Firmenverzeichnis wie beispielsweise Alibaba.com nach einem Produkt sucht, bekommt er nur Produkte von Premium-Herstellern angezeigt. Bei Alibaba werden diese Hersteller als „Gold Supplier“ bezeichnet und werden mit einem goldenen Batch gekennzeichnet. Hier sehen Sie eine Beispielsuche auf Alibaba.com für CNC Fräsmachinen. Bis zur letzten Seite werden nur Gold Supplier angezeigt. Dasselbe gilt für fast alle anderen B2B Portale wie z.B. Europages, Tradeindia oder SoloStocks. Das Portal TradeKey gibt sogar an, dass Gold-Mitglieder 3000% mehr Anfragen bekommen als Ihre kostenlosen Mitglieder.

    Alibaba Suche

    Dies liegt auch daran, dass Premium-Mitglieder mehr Keywords zur Verfügung bekommen, bei denen Ihre Produkte angezeigt werden sollen. Die Anzahl der zur Verfügung gestellten Keywords ist daher eines der wichtigsten Auswahlkriterien für eine Kontooption bei einem Firmenverzeichnis. Wie Anfragen auf B2B-Portalen genau generiert werden, erfahren Sie auf unserer Relevanz von B2B-Plattformen -Seite.

    Unbegrenzte Anzahl an Produkten und bessere Darstellung

    Auf Alibaba können Sie mit einem kostenlosen Profil bis zu 50 Produkte hochladen. Nicht nur bei Händlern für Kleinteile überschreitet das Sortiment schnell diese Zahl. Premium-Mitglieder können nicht nur unbegrenzt Produkte hochladen, sondern diese auch priorisieren und erhalten durch die „Product-Showcases“ eine deutlich bessere Darstellung. Für ausgewählte Produkte können zudem spezielle Landingpages hinterlegt werden.
    Auf dem Firmenverzeichnis Europages ermöglichen Premium-Mitgliedschaften beispielsweise das Hochladen von Videos und PDFs, und Produktkatalogen, wodurch der Besucher eher geneigt ist, eine Anfrage zu stellen.

    Mehrere Sprachversionen bei Premiumeinträgen

    Wollen Sie ein Portal gleich für mehrere Märkte nutzen, sollten Sie von kostenlosen Firmenverzeichnissen absehen. Mehrsprachige Inhalte, Keywords und Produktbeschreibungen sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation mit ausländischen Einkäufern. International ausgerichtete Portale bieten dann oft Übersetzungen in dutzende Sprachen an. Natürlich nur für Premium-Mitglieder! Bei kostenlosen Firmeneinträgen funktioniert dieser Service nicht.

    Verifizierungsleistungen

    Premium-Mitglieder wecken mehr Vertrauen beim Besucher. Viele Firmenverzeichnisse bieten Gold-Mitgliedern die Möglichkeit, sich als qualifizierte Händler verifizieren zu lassen. Die zugehörige Kennzeichnung wird dann bei jeder Produktanzeige in den Sucherergebnissen und auf dem Firmenprofil prominent dargestellt, sodass Besucher wissen, dass es sich um einen seriösen Handelspartner handelt. Zudem ist es auf einigen Firmenverzeichnissen möglich, Bewertungen oder Vertrauenspunkte von ehemaligen Käufern zu erhalten.

    Kostenlose Firmenverzeichnisse

    Frühzeitiger Zugang zu Kauf-Gesuchen

    Im Allgemeinen können Einkäufer auf B2B-Portalen Produktanfragen abgeben, die dann an geeignete Verkäufer gesendet werden. Diese „Requests for Quotation“ werden kostenlosen Mitgliedern oft erst einmal vorenthalten. Premium-Mitglieder bekommen die Anfragen dann beispielsweise eine Woche vor den Gratis-Nutzern oder sind sogar die einzigen, die diese Rubrik einsehen können.

    Statistiken zur Überwachung der Fortschritte

    Viele Firmenverzeichnisse senden Ihren Premium-Mitgliedern Statistiken für Ihre Leistungsübersicht auf der Handelsplattform. Dadurch können Sie nachvollziehen, ob sich Ihre Investition in das jeweilige Portal lohnt. Neben Anzahl der Anfragen und Profilansichten beinhalten einige Reportings auch Tipps, wie man seine Produkte noch weiter nach vorn bei der Suchanzeige bringen kann.

    Fazit: Der Mix macht’s!

    Ausschließlich kostenlose Portale oder Mitgliedschaften werden Ihnen keinen Erfolg bringen. Kyto empfiehlt Ihnen, in die relevantesten Portale für Sie zu investieren und gegebenenfalls beides, Premium und kostenlose Einträge zu nutzen. Bei 1500 B2B-Portalen weltweit unterscheiden sich leider auch die Besonderheiten der Premium-Mitgliedschaften. Sich hier einen genauen Überblick über die jeweiligen Vorteile der verschiedenen Portale zu verschaffen und zu entscheiden welche geeignet sind, ist keine leichte Aufgabe. Um Ihre nationalen oder internationalen Zielmärkte zu erreichen, berät Sie Kyto gerne bei der Auswahl der besten Möglichkeiten speziell für Sie.

     

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  • Die größten B2B-Marktplätze in Indien

    Maike Verlaat | 2014-08-11 | Export, Verzeichnisse

    B2B-Unternehmen, die nach Indien exportieren möchten, kommen um die Nutzung von Online-Verzeichnissen und B2B-Marktplätzen nicht herum. Jedenfalls wenn sie effizienten Onlinehandel betreiben und ihre Zielgruppe mit möglichst wenig Streuverlusten erreichen wollen. Portalmarketing bietet sich deshalb an, da insbesondere B2B-Portale, die auf einzelne Länder spezialisiert sind, genau den gewünschten Effekt erzielen. So gibt es auch auf den indischen Markt spezialisierte Portale, die auch für kleine und mittelständische Unternehmen ideal sind, wenn sie den Export in den südasiatischen Staat planen.

    B2B-Plattformen Indien

    Indiens B2B-Portal Tradeindia

    Der B2B-Marktplatz hat sich auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert und unterstützt diese beim internationalen Online-Handel. Tradeindia existiert bereits seit 1996 und zählt zu den größten und bekanntesten Marktplätzen Indiens.
    Mehr über Tradeindia erfahren

    IndiaMART – Indiens B2B-Marktplatz für KMU

    Auch IndiaMART gehört zu den größten Online-Verzeichnissen Indiens, die den globalen Handel von kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfachen. Außerdem bietet das Unternehmen nicht nur den B2B-Marktplatz, sondern auch zahlreiche Online-Marketing-Lösungen an, die die Neukundengewinnung in der digitalen Welt zusätzlich unterstützen.
    Mehr über IndiaMART erfahren

    Neben den beiden wohl bekanntesten indischen B2B-Verzeichnissen gibt es noch eine Vielzahl weiterer kleinerer Portale. Da es weltweit allerdings mehr als 1.500 internationale Portale gibt, sollten sich Unternehmen vorab gründlich informieren, bevor sie den Schritt in neue Märkte wagen. Unser Whitepaper Handel auf B2B-Marktplätzen Expertenwissen sowie Handlungsempfehlungen für die Wahl der richtigen B2B-Portale in Indien und anderen Absatzmärkten.

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    Die Relevanz von B2B-Plattformen

  • Chinesische Suchmaschinen richtig nutzen

    Maike Verlaat | 2014-07-03 | Export, Online-Marketing, Verzeichnisse

    Die größte Suchmaschine in China ist Baidu.com mit einem Marktanteil von über 55%. Platz zwei und drei belegen 360 und Sogou mit einem Marktanteil von 26,75 % und 11,45 %. Unternehmen, die den Export nach China angehen oder ihren dortigen Vertrieb optimieren wollen, müssen einiges beachten, um ihre Produkte überhaupt zielgruppennah anbieten und somit potentielle Kunden erreichen zu können.

    Chinesische Suchmaschine

    Chinesische Suchmaschinen sprechen chinesisch

    Zunächst einmal sollte Unternehmen bewusst sein, dass Suchanfragen in China hauptsächlich auf Chinesisch gestellt werden. Somit empfiehlt es sich, die Inhalte der eigenen Firmenwebsite auch in der Sprache der Volksrepublik anzubieten, um für Suchmaschinen in China eine höhere Relevanz darzustellen. Bei der Übersetzung müssen unbedingt die Eigenheiten sowie die Komplexität der Sprache beachtet werden. In China ist es außerdem üblich, dass Suchanfragen in vereinfachter, anstatt in traditioneller Sprache gestellt werden. In anderen chinesisch-sprachigen Regionen wie Hongkong, Taiwan oder Macao wird bei Suchanfragen hingegen eher die traditionelle Sprache verwendet.

    Weiterhin ist zu beachten, dass Baidu und Co. inländisch gehostete Webseiten besser in den Suchergebnissen platzieren als beispielsweise deutsche Internetauftritte. Neben dem Suchmaschinenranking sind auch die Ladezeiten deutlich schneller, wenn sich Unternehmen ein Hosting in China zulegen, was insbesondere für Unternehmen interessant ist, die große Inhalte wie Onlinekataloge auf ihrer Seite darstellen. Daher ist es Unternehmen dringend zu empfehlen, sich eine auf .cn oder .com/cn endende Domain zu sichern.
    Da all die beschriebenen Übersetzungsarbeiten und Optimierungen für chinesische Suchmaschinen eine hohe Komplexität mit sich bringen, sollten Firmen zwingend auf die Unterstützung von chinesischen Muttersprachlern setzen, die idealerweise zusätzliche Kenntnisse im B2B-Online-Marketing aufweisen.
    Zusammenfassend sollten also diese Punkte bachtet werden:

    • Übersetzen Sie Ihre Seite auf Chinesisch
    • Beachten Sie die Unterscheide zwischen vereinfachter und traditioneller Sprache
    • Legen Sie sich eine .cn oder .com/cn zu

    Chinesische Suchmaschine

    Wie wird man ohne chinesische Homepage in chinesischen Suchmaschinen gefunden?

    Da der Export in den chinesischen Markt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen vergleichsweise aufwendig ist und wie bereits beschrieben viele Dinge beachtet werden müssen, wofür nicht jedes Unternehmen Kapazitäten besitzt, bietet es sich insbesondere für KMU an, Portalmarketing zu betreiben. Dazu können Unternehmen Produkte in Firmenverzeichnissen oder auf Marktplätzen platzieren, um so einfach aber effizient neue Absatzmärkte zu erschließen. Auf unserer Relevanz von B2B-Plattformen-Seite können Sie nachsehen, wie eine Anfrage auf einer Online-Handelsplattform generiert wird. Das größte und bekannteste Portal aus China ist 1688.com, das chinesische Alibaba. Ein Vorteil von 1688.com und anderen Portalen besteht darin, dass diese, dank eigener Suchmaschinenoptimierung, hoher Reputation sowie der Vielzahl an gelisteten Produkten, selbst sehr gute Rankings in chinesischen Suchmaschinen erzielen, wodurch auch kleine, ausländische Unternehmen mit vergleichsweise wenig Aufwand die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte in einem neuen Markt zu offerieren.



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  • Herausforderungen für B2B-Einkäufer

    Maike Verlaat | 2014-06-05 | Verzeichnisse

    B2B-Entscheider müssen bei der Informationsbeschaffung im Vorlauf einer Investition viele Faktoren in Erfahrung bringen, die darüber entscheiden, an wen der Auftrag vergeben wird. Ausschlaggebend für den Zuschlag ist der Preis des Investitionsgutes. Aber auch Faktoren wie die Schnelligkeit der Lieferung, die Zuverlässigkeit und Seriosität des Lieferanten sowie der Komfort der Geschäftsabwicklung werden im Einkaufsprozess berücksichtigt.

    Vor- und Nachteile durch das Internet

    Die zunehmende Relevanz des Internets als Werbe- und Handelsplattform hat für B2B-Einkäufer im Rahmen des Prozesses der Informationsbeschaffung zu weitreichenden Konsequenzen geführt. Einerseits ermöglicht das Internet Einkäufern eine höhere Transparenz, was die Vergleichbarkeit der Preise oder der Lieferzeiten angeht. B2B-Einkäufer können mittels Online-Recherche bequem und in kurzer Zeit die Lieferkonditionen verschiedener Wettbewerber vergleichen. Internet als Herausforderung für B2B-Einkäufer
    Andererseits gibt das Internet gerade bei neuen Geschäftsbeziehungen kaum verlässliche Antworten auf die Frage nach Zuverlässigkeit sowie Seriosität des potentiellen Geschäftspartners. Dies wird insbesondere beim internationalen Handel noch verstärkt. Hier müssen B2B-Einkäufer auf die Informationen vertrauen, die sie über die Website des Unternehmens bzw. über seriöse Branchenportale und Einträge in Firmenverzeichnissen erhalten. Die Produktsuche eines Einkäufers wird ihn deshalb zwangsläufig auf die Seite des Herstellers führen, sei es über Suchmaschinen, Portale oder Firmenverzeichnisse.

    Konsequenzen für Unternehmen

    Für B2B-Unternehmen bedeutet dies wiederum, dass sie online präsent sein müssen. Unternehmen, die zwar die besten Konditionen bieten, aber nicht von potentiellen Kunden gefunden werden, haben kaum die Möglichkeit, ihre Produkte einem breiten Publikum anzubieten.

    Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Einkäufer online suchen und wie Unternehmen darauf reagieren können, bietet Ihnen unser Whitepaper “B2B-Einkauf im Internet” umfangreiches Informationsmaterial inklusive wertvoller Handlungsempfehlungen.

  • Internet gewinnt für B2B-Unternehmen an Relevanz

    Maike Verlaat | 2014-05-20 | Online-Marketing, Verzeichnisse

    Das Internet ist für Entscheider im B2B-Bereich zur ersten und wichtigsten Informationsquelle im Kaufprozess geworden, denn nirgendwo sonst können Einkäufer so schnell und einfach nach passenden Angeboten suchen. Studien zeigen, dass bereits über 70% der Einkäufer das Internet zur Informationsbeschaffung nutzen. Suchmaschinen sind dabei die wichtigste Anlaufstelle für B2B-Einkäufer. Aber auch Online-Fachmedien und Lieferantenverzeichnisse besitzen hohen Informationsgehalt und werden immer stärker genutzt.

    Relevanz des Internets nimmt zu

    Internet als Verkaufs- und Werbeplattform

    Das Internet ermöglicht Unternehmen jeglicher Größe ihre globale Reichweite zu erhöhen, internationale Absatzmärkte zu erschließen und somit neue Kunden zu gewinnen. Um dies zu erreichen, muss ein Unternehmen dafür Sorge tragen, dass es online von potentiellen Kunden gefunden wird. Online-Marketing bietet B2B-Unternehmen eine effektive und im Vergleich zu Offline-Marketing kostengünstige Möglichkeit, die eigene Präsenz im Internet zu optimieren und dadurch Umsatzzahlen nachhaltig zu steigern.

    Inbound-Marketing bietet Potential

    B2B-Unternehmen sollten sich hierbei hauptsächlich auf Inbound-Marketing konzentrieren und eine Pull-Strategie einsetzen, um langfristige Erfolge zu verzeichnen. Das bedeutet, dass Unternehmen gezielt dann auftauchen sollten, wenn nach ihnen, ihren Produkten oder Dienstleistungen gesucht wird. Im Gegensatz zur Push-Strategie erscheinen Unternehmen also immer dann, wenn beim Kunden auch wirklich Bedarf besteht. Möglich wird das beispielsweise durch hochwertige Content-Erstellung, Social Media oder gezieltes Suchmaschinenmarketing.

    Neben den Vorteilen des Internetvertriebes, sollten auch Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Durch die zunehmende Globalisierung, haben es Kunden mit einer Vielzahl von vermeintlich gleichwertigen Leistungen diverser Anbieter zu tun und können sich grenzüberschreitend aussuchen, mit wem sie zusammenarbeiten bzw. an wen sie Aufträge vergeben. Unternehmen müssen also zunehmend neben Konkurrenten bestehen. Trotz dieser Herausforderung führt heute kein Weg mehr an Onlineaktivitäten vorbei.

  • Seriöse Handelspartner finden

    Maike Verlaat | 2014-05-09 | Verzeichnisse

    Online-Verzeichnisse sind ein großartiges Mittel, um potentielle Kunden zu finden, da sie einen günstigen und effizienten Weg darstellen, die Verkaufszahlen zu erhöhen und langfristige Geschäftsbeziehungen mit internationalen Kunden aufzubauen. Trotzdem gibt es, wie auch in der Offline-Welt, zweifelhafte Akteure, die versuchen, unerfahrene und unvorsichtige Personen um ihr Geld zu bringen. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie seriöse Handelspartner von unseriösen unterscheiden können.

    Seriöse Handelspartner finden

    Prüfung neuer Partner

    Um eine vertrauliche und solide Geschäftsbeziehung mit Ihren neuen Partnern aufzubauen, ist es überaus ratsam, diese vorher gründlich zu prüfen. Natürlich gibt es zahlreiche Drittanbieter, die Verifizierungen anbieten, darunter teilweise auch Betreiber großer B2B-Marktplätze. Jedoch kann dies sehr kostenintensiv und teilweise von zweifelhaftem Nutzen sein. Ein wenig investierte Zeit kann Ihnen helfen, seriöse Handelspartner ausfindig zu machen und so zu einer wesentlichen Reduktion der Risiken im internationalen Handel führen.

    Kontaktinformationen überprüfen

    Zunächst einmal lohnt sich eine Recherche hinsichtlich der Kontaktinformationen, die Sie vom Geschäftspartner erhalten haben (Postanschrift, Telefonnummer, E-Mailadresse). Wenn Ihnen Ungereimtheiten auffallen, sei es zum Beispiel eine Adresse aus dem einen und eine Telefonnummer aus einem anderen Land, validieren Sie diese sorgfältig. Viele Betrüger unterhalten zum Beispiel ein amerikanisches Firmenprofil, kommen aber aus Asien oder Afrika. Manche von Ihnen nutzen Weiterleitungen oder Voice-Over-IP, um ihren wahren Aufenthaltsort zu verschleiern. Achten Sie auf die beiden Vorwahlen +4487 und +4470, da diese häufig von unseriösen Firmen verwendet werden. Als erste Anlaufstelle für den Informationsabgleich können lokale Behörden und Botschaften des jeweiligen Landes dienen. Falls möglich, schlagen Sie die erhaltene Adresse in einem örtlichen Telefonbuch nach und rufen Sie die angegebene Telefonnummer an, um sicherzugehen, dass die Person, mit der Sie in Kontakt stehen, auch tatsächlich für diese Firma arbeitet.
    Es wird von Fällen berichtet, in denen Betrüger Identitätsdiebstahl einer real angestellten Person begangen haben oder sich schlicht als ein Mitarbeiter der jeweiligen Firma ausgegeben haben. Bleiben Sie deshalb wachsam, ob die Kontaktdetails Ihres Handelspartners im Laufe der Korrespondenz mehrfach wechseln.

    Seriöse Handelspartner können verifiziert werden

    Eine sehr simple und zugleich zweckmäßige Authentifizierung ist es, die angegebene Adresse bei Google Maps nachzuschlagen, um auf dem Satellitenbild zu erkennen, ob es sich um eine Fabrik oder ein Bürogebäude handelt. Eine normale Google-Recherche ist zudem hilfreich, um sich über den Ruf des Unternehmens in Internetforen zu informieren.
    Nach dieser ersten Onlinerecherche ist es hilfreich, ein Telefongespräch zu führen, um einen generellen Eindruck der Kontaktperson zu bekommen. Gleichzeitig verifizieren Sie damit auch gleich die Kontaktdetails aus dem Verzeichniseintrag. Falls Ihnen etwaige inkorrekte Informationen in einem Verzeichnis auffallen, melden Sie dies bitte stets an die Administration. Wenn Sie andere Kommunikationskanäle, wie zum Beispiel Messenger-Dienste, wählen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie mit der tatsächlichen Ansprechperson der Partnerfirma in Kontakt stehen.

    Erfahrungsberichte nutzen

    Referenzen oder Erfahrungsberichte von vorherigen oder bestehenden Kunden können einen guten Eindruck Ihres Geschäftskontaktes vermitteln. Die meisten Händler haben ein substantielles Eigeninteresse daran, Ihr Vertrauen zu erlangen und sind somit meist gerne bereit, Ihnen diese Informationen zukommen zu lassen.

    Wenn Sie unsere Tipps beachten und stets ein wenig umsichtig sind, wird es Ihnen sicher gelingen, seröse Handelspartner zu finden.