Export

  • Die größten B2B-Marktplätze in Indien

    Maike Verlaat | 2014-08-11 | Export, Verzeichnisse

    B2B-Unternehmen, die nach Indien exportieren möchten, kommen um die Nutzung von Online-Verzeichnissen und B2B-Marktplätzen nicht herum. Jedenfalls wenn sie effizienten Onlinehandel betreiben und ihre Zielgruppe mit möglichst wenig Streuverlusten erreichen wollen. Portalmarketing bietet sich deshalb an, da insbesondere B2B-Portale, die auf einzelne Länder spezialisiert sind, genau den gewünschten Effekt erzielen. So gibt es auch auf den indischen Markt spezialisierte Portale, die auch für kleine und mittelständische Unternehmen ideal sind, wenn sie den Export in den südasiatischen Staat planen.

    B2B-Plattformen Indien

    Indiens B2B-Portal Tradeindia

    Der B2B-Marktplatz hat sich auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert und unterstützt diese beim internationalen Online-Handel. Tradeindia existiert bereits seit 1996 und zählt zu den größten und bekanntesten Marktplätzen Indiens.
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    IndiaMART – Indiens B2B-Marktplatz für KMU

    Auch IndiaMART gehört zu den größten Online-Verzeichnissen Indiens, die den globalen Handel von kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfachen. Außerdem bietet das Unternehmen nicht nur den B2B-Marktplatz, sondern auch zahlreiche Online-Marketing-Lösungen an, die die Neukundengewinnung in der digitalen Welt zusätzlich unterstützen.
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    Neben den beiden wohl bekanntesten indischen B2B-Verzeichnissen gibt es noch eine Vielzahl weiterer kleinerer Portale. Da es weltweit allerdings mehr als 1.500 internationale Portale gibt, sollten sich Unternehmen vorab gründlich informieren, bevor sie den Schritt in neue Märkte wagen. Unser Whitepaper Handel auf B2B-Marktplätzen Expertenwissen sowie Handlungsempfehlungen für die Wahl der richtigen B2B-Portale in Indien und anderen Absatzmärkten.

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    Die Relevanz von B2B-Plattformen

  • Zukunftsmarkt Afrika

    Maike Verlaat | 2014-08-05 | B2B-News, Export

    Wer an exportorientierte deutsche Mittelständler denkt, hat als Absatzmärkte hauptsächlich Frankreich, USA oder asiatische Länder vor Augen. Kein Wunder, denn China und Co. gehören nach wie vor zu den wichtigsten Absatzmärkten Deutschlands, deren Exportvolumen weiterhin ansteigt. Hingegen ist Afrika in der deutschen Außenhandelsbilanz mit bisher 2,3% stark unterrepräsentiert, Exporte und Investitionen dorthin nehmen aber stetig zu und bieten hohes Potential für deutsche Mittelständler.

    Absatzmarkt Afrika – Export wird immer relevanter

    Wie bereits in unserem Artikel Exportmärkte 2014 beschrieben, bietet das afrikanische Land Ghana bereits heute zahlreiche Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Aber auch andere Länder Afrikas bieten gute Voraussetzungen für Exportaktivitäten. Dabei darf man Afrika allerdings nicht als Ganzes betrachten, da der Kontinent mit seinen 54 Staaten unterschiedlichste Bedingungen bietet und die einzelnen Länder vielseitiger nicht sein könnten. Besonders vielversprechend ist der Süden mit der Republik Südafrika, die die größte Volkswirtschaft Afrikas darstellt. Das südafrikanische Land profitiert im Gegensatz zu seinen Nachbarländern schon seit langem von deutschen Investitionen und hat 2013 bereits Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro importiert, wodurch Deutschland nach China als zweitwichtigster Handelspartner fungiert. Vielversprechende Handelsbeziehungen bieten außerdem einige Staaten im Norden Afrikas, zu denen auch Ghana gehört.

    Zukunftsmarkt Afrika-Export

    Export nach Afrika
    zunehmend beliebter

    Das Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika wird zukünftig nicht mehr so gering ausfallen wie bisher, da vermeintliche Hürden, zu denen beispielsweise Korruption gehört, zunehmend in den Hintergrund treten. Auf der weltweiten Korruptionsliste stehen beispielsweise 40 afrikanische Länder vor Russland, mit dem Deutschland ebenfalls regen Handel betreibt. Unternehmen sollten sich vorab allerdings gut über die Bedingungen in den jeweiligen Ländern informieren. Zu den risikoreicheren Ländern Afrikas gehören unter anderem Somalia, die Republik Kongo, der Sudan und Simbabwe. Hingegen zählen Länder wie Tansania, Ruanda, Mosambik und Liberia zu den vielversprechenderen Zukunftsmärkten Afrikas.

    Afrika-Export als Chance für deutsche Mittelständler

    Da Afrika der einzige Kontinent ist, in dem die Industrialisierung im westlichen Stil noch am stärksten hinter anderen herhinkt, bestehen für ausländische Unternehmen, also auch für Deutschland, zahlreiche wirtschaftliche Möglichkeiten.
    Bisherige Handelsbeziehungen sind stark rohstoffgetrieben, jedoch werden zukünftig Chancen verstärkt für Anlagen- und Maschinenbauer sowie für die Automobilbranche gesehen. Weitere bedeutende Wachstumsbranchen liegen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.

  • Chinesische Suchmaschinen richtig nutzen

    Maike Verlaat | 2014-07-03 | Export, Online-Marketing, Verzeichnisse

    Die größte Suchmaschine in China ist Baidu.com mit einem Marktanteil von über 55%. Platz zwei und drei belegen 360 und Sogou mit einem Marktanteil von 26,75 % und 11,45 %. Unternehmen, die den Export nach China angehen oder ihren dortigen Vertrieb optimieren wollen, müssen einiges beachten, um ihre Produkte überhaupt zielgruppennah anbieten und somit potentielle Kunden erreichen zu können.

    Chinesische Suchmaschine

    Chinesische Suchmaschinen sprechen chinesisch

    Zunächst einmal sollte Unternehmen bewusst sein, dass Suchanfragen in China hauptsächlich auf Chinesisch gestellt werden. Somit empfiehlt es sich, die Inhalte der eigenen Firmenwebsite auch in der Sprache der Volksrepublik anzubieten, um für Suchmaschinen in China eine höhere Relevanz darzustellen. Bei der Übersetzung müssen unbedingt die Eigenheiten sowie die Komplexität der Sprache beachtet werden. In China ist es außerdem üblich, dass Suchanfragen in vereinfachter, anstatt in traditioneller Sprache gestellt werden. In anderen chinesisch-sprachigen Regionen wie Hongkong, Taiwan oder Macao wird bei Suchanfragen hingegen eher die traditionelle Sprache verwendet.

    Weiterhin ist zu beachten, dass Baidu und Co. inländisch gehostete Webseiten besser in den Suchergebnissen platzieren als beispielsweise deutsche Internetauftritte. Neben dem Suchmaschinenranking sind auch die Ladezeiten deutlich schneller, wenn sich Unternehmen ein Hosting in China zulegen, was insbesondere für Unternehmen interessant ist, die große Inhalte wie Onlinekataloge auf ihrer Seite darstellen. Daher ist es Unternehmen dringend zu empfehlen, sich eine auf .cn oder .com/cn endende Domain zu sichern.
    Da all die beschriebenen Übersetzungsarbeiten und Optimierungen für chinesische Suchmaschinen eine hohe Komplexität mit sich bringen, sollten Firmen zwingend auf die Unterstützung von chinesischen Muttersprachlern setzen, die idealerweise zusätzliche Kenntnisse im B2B-Online-Marketing aufweisen.
    Zusammenfassend sollten also diese Punkte bachtet werden:

    • Übersetzen Sie Ihre Seite auf Chinesisch
    • Beachten Sie die Unterscheide zwischen vereinfachter und traditioneller Sprache
    • Legen Sie sich eine .cn oder .com/cn zu

    Chinesische Suchmaschine

    Wie wird man ohne chinesische Homepage in chinesischen Suchmaschinen gefunden?

    Da der Export in den chinesischen Markt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen vergleichsweise aufwendig ist und wie bereits beschrieben viele Dinge beachtet werden müssen, wofür nicht jedes Unternehmen Kapazitäten besitzt, bietet es sich insbesondere für KMU an, Portalmarketing zu betreiben. Dazu können Unternehmen Produkte in Firmenverzeichnissen oder auf Marktplätzen platzieren, um so einfach aber effizient neue Absatzmärkte zu erschließen. Auf unserer Relevanz von B2B-Plattformen-Seite können Sie nachsehen, wie eine Anfrage auf einer Online-Handelsplattform generiert wird. Das größte und bekannteste Portal aus China ist 1688.com, das chinesische Alibaba. Ein Vorteil von 1688.com und anderen Portalen besteht darin, dass diese, dank eigener Suchmaschinenoptimierung, hoher Reputation sowie der Vielzahl an gelisteten Produkten, selbst sehr gute Rankings in chinesischen Suchmaschinen erzielen, wodurch auch kleine, ausländische Unternehmen mit vergleichsweise wenig Aufwand die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte in einem neuen Markt zu offerieren.



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  • Export nach Russland ist rückläufig

    Maike Verlaat | 2014-06-17 | B2B-News, Export

    Zwar haben Warenlieferungen aus Deutschland in den letzten Monaten insgesamt verstärkt zugenommen, allerdings sind die Exporte nach Russland dagegen eingebrochen. Experten rechnen aufgrund der Ukraine-Krise mit einem Exportrückgang von etwa 10% für das Jahr 2014.

    Export nach Russland rückläufig

    Fehlende Genehmigungen

    Gründe für die rückläufigen Russland-Exporte gibt es mehrere. Zum einen können zahlreiche Waren, wie bereits fertig gestellte Anlagen, nicht nach Russland geliefert werden, da Exportgenehmigungen bereits seit Monaten auf sich warten lassen. Weil russische Kunden mit Stornierungen von Aufträgen drohen, könnten für deutsche Mittelständler somit Millionenbeträge verloren gehen. Das Problem für die deutsche Industrie besteht darin, dass es seitens der EU eine „schwarze Liste“ an russischen Unternehmen gibt, die vorerst nicht mehr beliefert werden dürfen. Wettbewerber aus China oder auch aus anderen Mitgliedstaaten der EU, wie Italien, von denen es keine Restriktionen gibt, profitieren hingegen.

    Schwacher Rubel

    Mitverantwortlich für den Abwärtstrend ist der Kursrückgang des Rubel. Dadurch dass zahlreiche Anleger ihre Gelder aus dem Land abgezogen haben, werden deutsche Waren teurer. Insbesondere betroffen von rückläufigen Warensendungen sind dadurch deutsche Maschinen- und Autobauer.
    Die Exporte in die Ukraine sehen sogar noch schlechter aus, als die nach Russland. Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Warenausfuhren um etwa 26% zurückgegangen, was die deutsche Wirtschaft immense Summen kostet.
    Für Unternehmen bedeutet das erst einmal abzuwarten. Experten sehen für die zweite Jahreshälfte bereits einen Aufwärtstrend was die Exporte nach Russland und in die Ukraine angeht, sofern keine weiteren Sanktionen seitens der EU verhängt werden. Auch zahlreiche Unternehmen wollen weiterhin an ihrer Russland-Startegie festhalten, da das Land zu den wichtigsten Absatzmärkten zählt. Allerdings sollten Unternehmen immer mehrere Exportmärkte im Blick behalten, um Engpässe oder gar Ausfälle kompensieren zu können.

    Neue Zertifizierungen machen Export nach Russland teurer

    Neben der momentanen politischen Situation kommt für Unternehmen erschwerend hinzu, dass für Maschinen, die aus Deutschland nach Russland exportiert werden, zukünftig neue Zertifikate benötigt werden. Es besteht zwar eine Übergangsregelung bis zum 15. März 2015, alle nachfolgenden Exporte nach Russland bedürfen allerdings neuer Dokumente, die für deutsche Unternehmen auch langfristig höhere Kosten bedeuten.

    Importe steigen an

    Im Gegensatz zu den Exporten steigen die Importe aus Russland an, was vor allem an den Erdöl- und Erdgaseinfuhren liegt. Deutsche Unternehmen wollen sich aus Angst einer Verknappung bzw. Verteuerung Vorräte anlegen. Welche Auswirkungen es aufgrund des Gas-Lieferstopps in die Ukraine für Deutschland und die EU geben wird, ist noch offen.

  • China-Export wird erleichtert

    Maike Verlaat | 2014-06-03 | B2B-News, Export

    China gehört für die EU zu den wichtigsten Im- und Exportmärkten. Seit Mai 2014 gibt es nun ein neues Abkommen, das den Handel zwischen beiden Wirtschaftsräumen vereinfachen soll. Eine deutliche Erleichterung soll in Bezug auf die Zoll-Abwicklung eintreten. China-Export wird erleichtert Diese spielt bei den Handelsbeziehungen eine zentrale Rolle. Durch die neue Vereinbarung verpflichten sich sowohl China als auch die EU dazu, die zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten der jeweils anderen Seite anzuerkennen, also existierende Handelsbeziehungen zu akzeptieren, sodass Kontrollen schneller und unkomplizierter durchgeführt werden können. Anerkannte Unternehmen müssen sich dadurch weniger Warenkontrollen unterziehen, sodass das gesamte Zollverfahren reibungsloser abläuft und der Warenaustausch schließlich günstiger wird. Ein weiterer, daraus resultierender Vorteil ist, dass die durch das Abkommen eingesparten Ressourcen nun für risikoreichere Fälle aufgewendet werden können. Dadurch kann beispielsweise die Grenzüberschreitung von illegalen Waren weiter eingedämmt bzw. verhindert werden, sodass China-Exporte und
    -Importe insgesamt sicherer werden.

    Wie wird man ein anerkanntes Unternehmen?

    Ein vereinfachtes Zollverfahren ist für Unternehmen der EU möglich, indem sie sich vom Authorised Economic Operator (AEO) zertifizieren lassen. Hierbei gibt es drei verschiedene Status, die sich beim Zoll im Partnerland, also ab sofort auch für China-Exporte, positiv und risikomildernd auswirken. Die erste Stufe AEO C (customs simplification) ermöglicht Unternehmen eine vereinfachte Zoll-Abfertigung durch die Reduktion der für den Export erforderlichen Dokumente und Genehmigungen. Produkte von Firmen, die das Zertifikat AEO S (security and safety) vorweisen können, werden als sicher und vertrauenswürdig angesehen. AEO F (Full) ist eine Kombination der ersten beiden Zertifikate.
    Um einen der Status zu erlangen, müssen Unternehmen gewisse Anforderungen erfüllen, wozu das Einhalten von Zollvorschriften in der Vergangenheit, eine zufriedenstellende Buchführung über Unterlagen sowie der Nachweis über die eigene Zahlungsfähigkeit gehören. Unternehmen, die die Zertifikate S oder F erhalten wollen, müssen außerdem bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen.
    Derzeit sind in der EU etwa 15.000 Unternehmen als zugelassene Wirtschaftsbeteiligte ausgewiesen, Tendenz steigend. Für all diese Unternehmen kann der Export nach China durch das neue Abkommen ab sofort vereinfacht erfolgen.

  • Exportmärkte 2014

    Maike Verlaat | 2014-05-09 | B2B-News, Export

    Im Jahr 2014 entwickeln sich einige Länder zu neuen attraktiven Märkten, die für viele deutsche Mittelständler zu attraktiven Handelspartnern werden. Unter den folgenden Ländern befinden sich sowohl vielversprechende neuere als auch alt bekannte Absatzmärkte, die großes Potential für Exporteure bieten.

    Exportmärkte 2014

    China

    China ist und bleibt fünftwichtigster Exportmarkt für Deutschland. Hochwertige Produkte Made in Germany stehen weiterhin hoch im Kurs. Neben Industriegütern wie Maschinen und Chemie, will das Land zusätzlich in die Gesundheitsversorgung investieren. Außerdem will und muss das Reich der Mitte „grüner“ werden. Da viele Städte unter starker Luftverschmutzung leiden und sauberes Trinkwasser nicht flächendeckend zur Verfügung steht, ist Umwelttechnik immer stärker gefragt.

    Kolumbien

    Da das Südamerikanische Land sein Autobahnnetz kräftig ausbauen will und über 8.000 km Schnellstraße entstehen sollen, ist insbesondere die Bauwirtschaft stark nachgefragt. Für den Ausbau der gesamten Infrastruktur sollen in den kommenden Jahren rund 100 Milliarden Dollar investiert werden. Somit besteht großes Entwicklungspotential mit langfristigen Perspektiven auch für deutsche Unternehmen.
    Zusätzliche Chancen für Unternehmen bietet das seit 2013 bestehende Handelsabkommen, wodurch Exporte aus der EU von Zolltarifen befreit werden.

    Indonesien

    Auch das südostasiatische Land verzichtet ab 2015 auf Zölle von EU-Waren, wodurch die Volkswirtschaft zum zunehmend interessanteren Standort wird. Verstärkt benötigt werden sowohl Medizintechnik und Pharmazeutika, deren Bedarf seit Anfang 2014 aufgrund der Einführung einer Krankenversicherung für alle Indonesier exponentiell angestiegen ist. Große Probleme gibt es auch hier mit der Trinkwasserversorgung, sodass Importe für Umwelttechnik und eine bessere Infrastruktur stark nachgefragt werden.

    Republik Korea

    Bereits 2011 wurde ein Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und der EU geschlossen, wodurch die Marktchancen für deutsche Produkte verbessert wurden und auch zukünftig ansteigen werden. Zwar ist Südkorea mit seinen eigenen Erzeugnissen bereits international konkurrenzfähig, will aber stark in Forschung und Entwicklung investieren, wozu diverse Technologien benötigt werden. Auch deutsche KFZ stehen bei den Koreanern hoch im Kurs, sodass bereits heute etwa zwei Drittel aller importierten Autos eine deutsche Automarke tragen.

    Vereinigtes Königreich

    Bereits seit Jahren ist das Land drittwichtiger Exportmarkt für Deutschland. Auch 2014 geht es weiter bergauf, da die Briten unter anderem stark in ihre Infrastruktur investieren wollen. Hierbei gehören der Bau des Schienenregionalverkehrsprojekts Crossrail sowie der Straßenausbau zu den größten Baustellen.
    Auch der Wohnungsbau verspricht zahlreiche Neugeschäfte für Architekten, Handwerker und Baubetriebe.

    Ghana

    Im Vergleich zu den bereits genannten Ländern, fallen die Exporte nach Ghana bisher mit Abstand am geringsten aus. Dennoch bietet der westafrikanische Staat viel Potential, da er an zahlreichen Großprojekten arbeitet, für die ausländische Waren benötigt werden. Angefangen bei der Infrastruktur, über die Erdölförderung bis hin zum Gesundheitssystem werden insbesondere Baumaschinen, Förder- sowie Medizintechnik benötigt.

    Exportmärkte im Blick behalten

    Natürlich können insbesondere die kleinen Länder die Top-Exportmärkte nicht verdrängen, bieten aber trotzdem viel Potential und hohen Bedarf an Industriegütern. Auch weitere kleinere Märkte sollten stets im Blick behalten werden. Für den exportabhängigen deutschen Mittelstand ist der internationale Handel deshalb so wichtig wie nie zuvor und wird in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen.