B2B-News

  • Die USA haben den Leitzins erhöht – Ihre Absatzchancen

    Maike Verlaat | 2015-12-17 | B2B-News

    Erstmals seit fast 10 Jahren ist der Leitzins durch die US-Notenbank FED auf 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben worden. „Die Entscheidung in Washington wirkt sich auf die ganze Welt aus – vom deutschen Häuslebauer bis zum chinesischen Exporteur”, so der Stern heute morgen.

    Die Leitwirkung der US-Wirtschaft wird besonders deutlich, wenn man die globale Abhängigkeit vom Dollar betrachtet. Wenn der Leitzins weiter angehoben wird (bis Ende 2016 soll dieser auf 1,4 % steigen), wird der Dollar so stark werden, dass sich weniger Einkäufer in anderen Ländern Waren aus den USA leisten können. So steigt im Ausland die Nachfrage nach deutschen Produkten.

    Exportchancen durch Leitzins-Erhöhung

    Zeit für Sie, als exportorientiertes Unternehmen, in internationales Portalmarketing zu investieren. Die ersten Auswirkungen könnten schon in den nächsten Monaten folgen. Warten sie daher nicht zu lange damit, Ihre internationale Marketing-Strategie weiter voranzubringen.



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  • DIN EN 1090 – die neue Norm im Metallbau

    Maike Verlaat | 2014-08-26 | B2B-News

    Im Metallbau herrschen seit 01. Juli 2014 neue rechtliche Grundlagen, die etwa 5.000 deutsche Unternehmen, vorzugsweise Maschinenbauer, betreffen. Die bisher geltende Norm DIN 18800-7 im Stahlbau, die auch als Schweißeignungsnachweis bekannt war, sowie die für Aluminiumkonstruktionen geltende DIN V 4113-3 werden durch die DIN EN 1090 ersetzt. Ziel der Umstellung ist es, dass Unternehmen europaweit nach einheitlichen Normen Stahl- und Aluminiumbauten herstellen. Doch was bedeutet dies für metallverarbeitende Unternehmen?

    Details zu DIN EN 1090

    Die Norm DIN EN 1090 ist genaugenommen eine Normenreihe, die sich aus drei Teilen zusammensetzt:

    • DIN EN 1090-1 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Konformitätsnachweisverfahren für tragende Bauteile
    • DIN EN 1090-2 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Technische Regeln für die Ausführung von Stahltragwerken
    • DIN EN 1090-3 für die Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken – Technische Regeln für die Ausführung von Aluminiumtragwerken

    Die Norm gilt für alle Unternehmen, die Bauteile aus Stahl oder Aluminium herstellen. Die Größe des Unternehmens spielt dabei keine Rolle. Lediglich die Einstufung nach Stahl (DIN EN 1090-2) bzw. Aluminium (DIN EN 1090-3) ist ausschlaggebend für die zu erfüllenden Anforderungen.

    DIN EN 1090 - neue Norm im Metallbau

    Was bedeutet die Norm für Unternehmen?

    Hersteller, aber auch Händler und Zulieferer müssen die neue Norm seit der Umstellung im Juli verbindlich anwenden. Seitdem dürfen ausschließlich nach DIN EN 1090 zertifizierte Produkte aus Aluminium und Stahl, die für tragende Konstruktionen benötigt werden, vertrieben werden.
    Gekennzeichnet wird die neue Zertifizierung mit dem CE-Kennzeichen und gilt als europaweiter Standard, sodass Unternehmen nur noch Produkte mit CE-Kennzeichnung in Deutschland und in allen weiteren EU-Mitgliedsstaaten auf den Markt bringen dürfen. Die DIN EN 1090-1 bildet somit die entscheidende Grundlage für die CE-Kennzeichnung von Stahlbau- und Aluminiumkonstruktionen. Durch die CE-Kennzeichnung wird die Übereinstimmung von Produkten mit den jeweiligen Richtlinien und den technischen Spezifikationen dokumentiert. Die Herstellerbetriebe müssen sich hierfür durch eine notifizierte Zertifizierungsstelle zertifizieren und überwachen lassen.
    Jeder Auftraggeber sollte sich die notwendige Zertifizierung vor Auftragserteilung nachweisen lassen, die CE-Kennzeichnung muss also vor Baubeginn belegt werden können. Hersteller, die ohne Zertifizierung arbeiten, müssen mit Konsequenzen wie etwa strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

  • Kyto auf der Lead2Business Conference 2014

    Maike Verlaat | 2014-08-15 | B2B-News, Online-Marketing

    Am 01.Oktober ist es soweit: Auf der Lead2Business Conference finden Expertenvorträge rund um Online-Marketing, Leadgenerierung sowie weitere für den Mittelstand relevante Themen statt, die gleichzeitig zum Austausch einladen.

    Themen der Lead2Business Conference

    Das digitale Business ist für Mittelständler wichtig wie nie zuvor und gewinnt auch zukünftig an Relevanz. Unternehmen müssen jetzt handeln und eine ganzheitliche Online-Strategie fahren, um langfristig am Markt bestehen zu können. Auf der Lead2Business Conference erfahren Sie unter anderem, wie Sie das Internet als effizienten Vertriebskanal nutzen, wieso eine ganzheitliche Content-Strategie sinnvoll ist und wie Marketing und Vertrieb künftig ineinander greifen sollten, um eine erfolgreiche Neukundenakquise zu gewährleisten.
    Neben vielen Tipps und Handlungsempfehlungen werden auch konkrete Praxisbeispiele für B2B-Mittelständler dargestellt und diskutiert. Kyto ist mit dem Vortrag “Internationale Leadgenerierung durch Online-Marketing” vertreten.

    Alle Einzelheiten zum Ablauf der Veranstaltung erhalten Sie hier.

    Für wen ist die Lead2Business Conference gedacht?

    Wenn Sie im Vertrieb oder Marketing tätig sind und insbesondere Themen wie Leadgenerierung oder Leadqualifizierung verantworten, Sie Lead Management-Prozesse effizienter gestalten möchten oder für die Content-Strategie Ihres Unternehmens zuständig sind, werden Sie von den Fachvorträgen auf der Lead2Business Conference profitieren. Wenn Sie auf der Suche nach zukünftigen wertschöpfenden Maßnahmen für B2B-Unternehmen sind, sollten Sie sich den Tag in Köln nicht entgehen lassen.

    Tickets kaufen

    Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, haben Sie bereits jetzt die Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben. Nur noch bis zum 31. August sind Tickets zu Frühbucher-Preisen verfügbar.

    Jetzt Tickets sichern

  • Zukunftsmarkt Afrika

    Maike Verlaat | 2014-08-05 | B2B-News, Export

    Wer an exportorientierte deutsche Mittelständler denkt, hat als Absatzmärkte hauptsächlich Frankreich, USA oder asiatische Länder vor Augen. Kein Wunder, denn China und Co. gehören nach wie vor zu den wichtigsten Absatzmärkten Deutschlands, deren Exportvolumen weiterhin ansteigt. Hingegen ist Afrika in der deutschen Außenhandelsbilanz mit bisher 2,3% stark unterrepräsentiert, Exporte und Investitionen dorthin nehmen aber stetig zu und bieten hohes Potential für deutsche Mittelständler.

    Absatzmarkt Afrika – Export wird immer relevanter

    Wie bereits in unserem Artikel Exportmärkte 2014 beschrieben, bietet das afrikanische Land Ghana bereits heute zahlreiche Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Aber auch andere Länder Afrikas bieten gute Voraussetzungen für Exportaktivitäten. Dabei darf man Afrika allerdings nicht als Ganzes betrachten, da der Kontinent mit seinen 54 Staaten unterschiedlichste Bedingungen bietet und die einzelnen Länder vielseitiger nicht sein könnten. Besonders vielversprechend ist der Süden mit der Republik Südafrika, die die größte Volkswirtschaft Afrikas darstellt. Das südafrikanische Land profitiert im Gegensatz zu seinen Nachbarländern schon seit langem von deutschen Investitionen und hat 2013 bereits Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro importiert, wodurch Deutschland nach China als zweitwichtigster Handelspartner fungiert. Vielversprechende Handelsbeziehungen bieten außerdem einige Staaten im Norden Afrikas, zu denen auch Ghana gehört.

    Zukunftsmarkt Afrika-Export

    Export nach Afrika
    zunehmend beliebter

    Das Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika wird zukünftig nicht mehr so gering ausfallen wie bisher, da vermeintliche Hürden, zu denen beispielsweise Korruption gehört, zunehmend in den Hintergrund treten. Auf der weltweiten Korruptionsliste stehen beispielsweise 40 afrikanische Länder vor Russland, mit dem Deutschland ebenfalls regen Handel betreibt. Unternehmen sollten sich vorab allerdings gut über die Bedingungen in den jeweiligen Ländern informieren. Zu den risikoreicheren Ländern Afrikas gehören unter anderem Somalia, die Republik Kongo, der Sudan und Simbabwe. Hingegen zählen Länder wie Tansania, Ruanda, Mosambik und Liberia zu den vielversprechenderen Zukunftsmärkten Afrikas.

    Afrika-Export als Chance für deutsche Mittelständler

    Da Afrika der einzige Kontinent ist, in dem die Industrialisierung im westlichen Stil noch am stärksten hinter anderen herhinkt, bestehen für ausländische Unternehmen, also auch für Deutschland, zahlreiche wirtschaftliche Möglichkeiten.
    Bisherige Handelsbeziehungen sind stark rohstoffgetrieben, jedoch werden zukünftig Chancen verstärkt für Anlagen- und Maschinenbauer sowie für die Automobilbranche gesehen. Weitere bedeutende Wachstumsbranchen liegen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.

  • Fachkräftemangel – das kann der Mittelstand tun

    Maike Verlaat | 2014-07-24 | B2B-News

    Steigende Umsätze und eine starke Innovationskraft ließen das Jahr 2014 für deutsche Mittelständler positiv beginnen. Dem entgegen steht allerdings ein Thema, das auch langfristig negative Folgen mit sich bringen wird: der Fachkräftemangel. Was mit dieser Problematik einhergeht und wie mittelständische Unternehmen darauf reagieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Fachkräftemangel Mittelstand

    Die Problematik

    Viele Mittelständler und Familienunternehmen spüren den demografischen Wandel bereits enorm. Folglich verlieren die deutschen Mittelständler jährlich mehrere Milliarden Euro an Umsatz. Weiterhin werden durch das Fehlen von Fachkräften Wirtschaftswachstum und geplante Innovationsstrategien der Unternehmen gehemmt. Zwar hatte sich die Lage zuletzt wegen der etwas schlechteren Konjunkturlage und der Zuwanderung aus Euro-Krisenländern im Vergleich zu den Vorjahren entspannt. Trotzdem ist die Anzahl der Unternehmen, die zahlreiche Stellen nicht besetzen können, nach wie vor sehr hoch. Mit schuld an dem Mangel an Fachkräften ist die Akademisierung, da dadurch die eigentlich hoch angesehene duale Ausbildung in Deutschland schwindet. Immer mehr junge Leute ziehen ein Studium einer Ausbildung vor und wenn sie sich schließlich ins Arbeitsleben begeben, werden Konzerne mittelständischen Betrieben meist vorgezogen. Insbesondere KMU haben es somit zunehmend schwerer, junge, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und an ihre Firmen zu binden.

    Das können Mittelständler gegen den Fachkräftemangel tun

    Als allererstes sollten Unternehmen bestehendes Fachpersonal halten, um von deren Erfahrungen und Kenntnissen zu profitieren. Dies gelingt am besten durch eine hohe Arbeitgeberattraktivität, wozu unter anderem das Anbieten von Weiterbildungen oder generell die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehören. Nur bestehende Arbeitnehmer im Betrieb zu halten genügt langfristig allerdings nicht. Aber wie gewinnen Mittelständler gut qualifizierte Berufseinsteiger für sich? Optimaler Weise werden die Vorzüge, die auch bestehenden Mitarbeitern geboten werden, nach außen kommuniziert, um somit für das Unternehmen zu werben. Dies gelingt am einfachsten über die eigene Website, gepaart mit Social Media, worüber junge Absolventen erreicht werden können. Für Unternehmen empfiehlt es sich ebenfalls, früh mit potentiellen Kandidaten in Kontakt zu treten. Das kann bei Schülerpraktika anfangen. Auch ist das Angebot von Abschlussarbeiten eine optimale Möglichkeit, Studenten einen konkreten Einblick ins Unternehmen zu bieten und somit den Berufseinstieg zu ermöglichen.

    Chancen für KMU

    Da kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht mit renommierten Großkonzernen mithalten können, sei es durch einen unattraktiven Standort, fehlende Bekanntheit des Unternehmens oder auf Grund zu geringer Gehälter, müssen Mittelständler andere Wege finden, neue Fachkräfte zu gewinnen. Dies kann beispielsweise durch die Schaffung neuer Berufszweige im Bereich Online-Marketing geschehen, in dem Mittelständler eh Nachholbedarf haben. Somit ergeben sich neue Karrieremöglichkeiten, neue Mitarbeiter bekommen die Chance Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten, was in Konzernen oft nicht gegeben ist. Auch die anderen Vorzüge, die kleine und mittelständische Unternehmen bieten, wie zum Beispiel eine familiäre Atmosphäre, flache Hierarchien oder auch eine flexible Arbeitszeitgestaltung, sollten praktiziert und auch kommuniziert werden, um für qualifizierte Fachkräfte an Attraktivität zu gewinnen.

  • Wie wichtig ist Made in Germany?

    Maike Verlaat | 2014-07-17 | B2B-News

    Ursprünglich eingeführt wurde die Bezeichnung Made in Germany zur Abschreckung deutscher Produkte. Ende des 19. Jahrhunderts wollte die englische Regierung somit von qualitativ minderwertigen Produkten aus Deutschland warnen. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Bedeutung von Made in Germany allerdings einer 180 Grad-Wende unterzogen und steht heute für Produkte mit hoher Qualität.

    Made in Germany im B2B

    Made in Germany wird differenziert betrachtet

    Die Garantie, die Made in Germany verspricht ist allerding abhängig von Land und Branche. So werden deutsche Produkte, insbesondere Fahrzeuge und Maschinen, in einigen Ländern als besonders hochwertige Güter, in anderen wiederum als guter Durchschnitt angesehen. Zu den Ländern, in denen das deutsche Herstellerversprechen vornehmlich anerkannt ist, gehören in der EU Polen, Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich. Aber auch international kommen Produkte Made in Germany unter anderem in der Türkei, in Russland, Südkorea und Australien sehr gut an. Die Inder favorisieren hauptsächlich deutsche Technik und in Japan stellt Made in Germany ein wahres Markenzeichen dar, das höchste Qualität verspricht.
    In einigen anderen Ländern lässt die Wirkung von Made in Germany dagegen etwas nach. Das betrifft hauptsächlich die Länder Frankreich, USA, die Vereinigten Arabischen Emirate und auch Brasilien, wo auf andere Siegel oder Zertifikate mehr Wert gelegt wird. Hinzu kommt, dass Made in Germany bereits öfter in Verruf geraten ist, da nicht alle Einzelteile des vermeintlich in Deutschland hergestellten Produktes auch wirklich in Deutschland gefertigt werden müssen. Somit kann ein einheitlicher Standard nur schwer gewährleistet werden.

    Fazit

    In den meisten Ländern wird Made in Germany nach wie vor als Qualitätssiegel angesehen und steht im internationalen Wettbewerb, dem sich zahlreiche Unternehmen stellen müssen, weiterhin für Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit. Insbesondere Maschinenbauer haben sich den Erhalt der Marke Made in Germany auf die Fahne geschrieben und werden davon auch weiterhin profitieren.

  • Der typische Investitionsprozess

    Maike Verlaat | 2014-06-23 | B2B-News

    Der Einkaufprozess im B2B-Bereich, oder auch Investitionsprozess, kann in drei Phasen gegliedert werden – die Vorkaufphase, den eigentlichen Einkauf und die Nachkaufphase. Wie die einzelnen Schritte eines typischen Investitionsprozesses aussehen und was Unternehmen daraus lernen können, erfahren Sie im Folgenden.

    Vor dem Kauf

    Die Vorkaufphase kann von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten dauern, was stark von der geplanten Investitionssumme abhängt. Allerdings variieren diese Zeiten von Unternehmen zu Unternehmen, wobei die Recherchephase in der Regel die längste Zeit des gesamten Investitionsprozesses in Anspruch nimmt, bevor es überhaupt zum Erstkontakt kommt.
    Die Zeiten, in denen ausschließlich über Messen verkauft wurde, die nur zu bestimmten Zeiten im Jahr stattfinden, sind vorbei. Heutzutage müssen Unternehmen online präsent sein, um somit jederzeit von Einkäufern gefunden zu werden. Komplexe Einkaufsphasen vor Messen werden immer weniger bzw. irrelevanter, da das Internet mittlerweile zur wichtigsten Informationsquelle von B2B-Einkäufern geworden ist.
    Für Einkäufer ist es heutzutage wichtig, dass der gesamte Investitionsprozess, aber insbesondere der Rechercheprozess kurz, einfach und komfortabel abläuft. In Zeiten der Globalisierung sollte die Suche nach Anbietern auch regionen- und branchenspezifisch möglich sein. Unternehmen müssen darauf zukünftig eingehen und sich überlegen, wie sie all diese Ansprüche bedienen können.

    Investitionsprozess

    Während des Kaufs

    Nach ersten Recherchen werden lediglich zwei oder drei potentielle Anbieter in Betracht gezogen, also nur wenige Unternehmen bekommen überhaupt die Möglichkeit, Angebote zu machen. Unternehmen, die bei dieser Auswahl nicht dabei sind, haben nahezu keine Chance mehr, einen Abschluss zu erzielen. Grundsätzlich sollten Unternehmen das ganze Jahr über am Markt präsent sein, sodass der Bedarf von Kunden zu jedem Zeitpunkt bedient werden kann.
    Einkäufern sind zunächst banal erscheinende Dinge wie das Kontaktformular wichtig. Anfragen darüber sollen einfach, übersichtlich und unkompliziert möglich sein, wodurch außerdem Seriosität erzeugt werden kann. Nur so kann es überhaupt zu Anfragen kommen. Unternehmen sollten es Einkäufern hierbei so einfach wie möglich machen, sie zu kontaktieren, Informationen oder Angebote einzuholen.

    Nach dem Kauf

    Nach einer erfolgreichen Investition geht es darum, Geschäftsbeziehungen auch langfristig zu halten. Betriebliche Einkäufer teilen ihre gemachten Erfahrungen mit anderen Einkäufern, was im Idealfall zu weiteren Geschäftskontakten führen kann.
    Dabei spielt Social Media eine eher untergeordnete Rolle, stattdessen kommen hier persönliche Kontakte ins Spiel.

    Das können Unternehmen daraus lernen

    Für Unternehmen ist es von höchster Relevanz, im gesamten Investitionsprozess sichtbar zu sein. Wer bei der ersten Anbietersuche nicht gefunden wird, hat es später sehr schwer, seine Produkte anzubieten. Wer es nicht schafft, seine Produkte so zu platzieren, dass sie auch von den relevanten Zielgruppen gesehen werden, der kann auch mit höherer Leistung, einem besseren Produkt oder günstigeren Preisen keine großen Erfolge erzielen.
    Einkaufsprozesse sind heutzutage deutlich kürzer als früher, da beispielsweise lange Vorbereitungen für Messen entfallen bzw. nicht mehr Monate im Voraus geplant werden müssen.
    Daher gilt, nach dem Kauf ist quasi vor dem Kauf: Im gesamten Investitionsprozess sollte das Angebot von Unternehmen zugänglich und auffindbar sein, um Interessenten immer die Möglichkeit zu geben, sich über die Produkte zu informieren.
    Außerdem sollten Unternehmen in Kundenzufriedenheit investieren und hierbei professionell agieren. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Geschäftsbeziehung auch langfristig besteht bzw. zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Kauf erfolgt. Auch ist eine Weiterempfehlung seitens der Einkäufer sehr wahrscheinlich, wovon Unternehmen in hohem Maße profitieren.
    Bei positiven Erfahrungen sind Einkäufer sogar bereit, beim bestehenden Anbieter zu bleiben, auch wenn er beispielsweise anderweitig günstigere Preise entdeckt.

    Mehr zum B2B-Einkauf

  • Auch der Mittelstand stellt auf SEPA um

    Maike Verlaat | 2014-06-19 | B2B-News

    Obwohl bereits seit 2008 feststeht, dass die bisherigen nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgeschafft und durch die europaweit einheitlichen SEPA-Zahlungen ersetzt werden, führen trotzdem noch nicht alle deutschen Mittelständler ihre Geldtransfers mittels des neuen Verfahrens durch. Und das obwohl insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der bisherige grenzüberschreitende Zahlungsverkehr eine Hürde dargestellt hat, wenn es um die Erschließung neuer ausländischer Märkte ging.
    Viel Zeit bleibt Unternehmen für die Umstellung allerdings nicht mehr, da Zahlungsdienstleister nur noch bis zum 1. August 2014 Zahlungen mit Kontonummer und Bankleitzahl annehmen dürfen. Je nach Nutzungsumfang sind erhebliche Änderungen vorzunehmen, sodass Unternehmen, die bis jetzt noch nicht auf SEPA umgestiegen sind, umgehend handeln sollten.

    SEPA im Mittelstand

    Was bedeutet SEPA und welche Vorteile bietet es?

    SEPA bedeutet Single Euro Payments Area und steht für die Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums, wodurch Bankgeschäfte grenzüberschreitend schnell und günstig abgewickelt werden können. Somit werden Geldtransfers zwischen Ländern der EU innerhalb eines Tages möglich und sind nicht teurer als Transfers im Inland. Dafür werden lediglich die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC benötigt, die für einheitliche Standards sorgen. Neben Überweisungen sind nun auch Lastschriften über Ländergrenzen hinweg möglich, wofür Unternehmen SEPA-Lastschrift-Mandate von zukünftigen Handelspartnern einholen müssen. Insgesamt sollen die neuen internationalen Geldtransfers dank einheitlicher Regeln neben Schnelligkeit und Einfachheit auch an Sicherheit gewinnen.

    Welche Länder nutzen SEPA?

    Der einheitliche europäische Zahlungsraum besteht aus 33 Ländern. Neben den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind auch die drei Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes Island, Liechtenstein und Norwegen vertreten. Außerdem nehmen die Schweiz und Monaco am SEPA-Verfahren teil.

  • Export nach Russland ist rückläufig

    Maike Verlaat | 2014-06-17 | B2B-News, Export

    Zwar haben Warenlieferungen aus Deutschland in den letzten Monaten insgesamt verstärkt zugenommen, allerdings sind die Exporte nach Russland dagegen eingebrochen. Experten rechnen aufgrund der Ukraine-Krise mit einem Exportrückgang von etwa 10% für das Jahr 2014.

    Export nach Russland rückläufig

    Fehlende Genehmigungen

    Gründe für die rückläufigen Russland-Exporte gibt es mehrere. Zum einen können zahlreiche Waren, wie bereits fertig gestellte Anlagen, nicht nach Russland geliefert werden, da Exportgenehmigungen bereits seit Monaten auf sich warten lassen. Weil russische Kunden mit Stornierungen von Aufträgen drohen, könnten für deutsche Mittelständler somit Millionenbeträge verloren gehen. Das Problem für die deutsche Industrie besteht darin, dass es seitens der EU eine „schwarze Liste“ an russischen Unternehmen gibt, die vorerst nicht mehr beliefert werden dürfen. Wettbewerber aus China oder auch aus anderen Mitgliedstaaten der EU, wie Italien, von denen es keine Restriktionen gibt, profitieren hingegen.

    Schwacher Rubel

    Mitverantwortlich für den Abwärtstrend ist der Kursrückgang des Rubel. Dadurch dass zahlreiche Anleger ihre Gelder aus dem Land abgezogen haben, werden deutsche Waren teurer. Insbesondere betroffen von rückläufigen Warensendungen sind dadurch deutsche Maschinen- und Autobauer.
    Die Exporte in die Ukraine sehen sogar noch schlechter aus, als die nach Russland. Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Warenausfuhren um etwa 26% zurückgegangen, was die deutsche Wirtschaft immense Summen kostet.
    Für Unternehmen bedeutet das erst einmal abzuwarten. Experten sehen für die zweite Jahreshälfte bereits einen Aufwärtstrend was die Exporte nach Russland und in die Ukraine angeht, sofern keine weiteren Sanktionen seitens der EU verhängt werden. Auch zahlreiche Unternehmen wollen weiterhin an ihrer Russland-Startegie festhalten, da das Land zu den wichtigsten Absatzmärkten zählt. Allerdings sollten Unternehmen immer mehrere Exportmärkte im Blick behalten, um Engpässe oder gar Ausfälle kompensieren zu können.

    Neue Zertifizierungen machen Export nach Russland teurer

    Neben der momentanen politischen Situation kommt für Unternehmen erschwerend hinzu, dass für Maschinen, die aus Deutschland nach Russland exportiert werden, zukünftig neue Zertifikate benötigt werden. Es besteht zwar eine Übergangsregelung bis zum 15. März 2015, alle nachfolgenden Exporte nach Russland bedürfen allerdings neuer Dokumente, die für deutsche Unternehmen auch langfristig höhere Kosten bedeuten.

    Importe steigen an

    Im Gegensatz zu den Exporten steigen die Importe aus Russland an, was vor allem an den Erdöl- und Erdgaseinfuhren liegt. Deutsche Unternehmen wollen sich aus Angst einer Verknappung bzw. Verteuerung Vorräte anlegen. Welche Auswirkungen es aufgrund des Gas-Lieferstopps in die Ukraine für Deutschland und die EU geben wird, ist noch offen.

  • China-Export wird erleichtert

    Maike Verlaat | 2014-06-03 | B2B-News, Export

    China gehört für die EU zu den wichtigsten Im- und Exportmärkten. Seit Mai 2014 gibt es nun ein neues Abkommen, das den Handel zwischen beiden Wirtschaftsräumen vereinfachen soll. Eine deutliche Erleichterung soll in Bezug auf die Zoll-Abwicklung eintreten. China-Export wird erleichtert Diese spielt bei den Handelsbeziehungen eine zentrale Rolle. Durch die neue Vereinbarung verpflichten sich sowohl China als auch die EU dazu, die zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten der jeweils anderen Seite anzuerkennen, also existierende Handelsbeziehungen zu akzeptieren, sodass Kontrollen schneller und unkomplizierter durchgeführt werden können. Anerkannte Unternehmen müssen sich dadurch weniger Warenkontrollen unterziehen, sodass das gesamte Zollverfahren reibungsloser abläuft und der Warenaustausch schließlich günstiger wird. Ein weiterer, daraus resultierender Vorteil ist, dass die durch das Abkommen eingesparten Ressourcen nun für risikoreichere Fälle aufgewendet werden können. Dadurch kann beispielsweise die Grenzüberschreitung von illegalen Waren weiter eingedämmt bzw. verhindert werden, sodass China-Exporte und
    -Importe insgesamt sicherer werden.

    Wie wird man ein anerkanntes Unternehmen?

    Ein vereinfachtes Zollverfahren ist für Unternehmen der EU möglich, indem sie sich vom Authorised Economic Operator (AEO) zertifizieren lassen. Hierbei gibt es drei verschiedene Status, die sich beim Zoll im Partnerland, also ab sofort auch für China-Exporte, positiv und risikomildernd auswirken. Die erste Stufe AEO C (customs simplification) ermöglicht Unternehmen eine vereinfachte Zoll-Abfertigung durch die Reduktion der für den Export erforderlichen Dokumente und Genehmigungen. Produkte von Firmen, die das Zertifikat AEO S (security and safety) vorweisen können, werden als sicher und vertrauenswürdig angesehen. AEO F (Full) ist eine Kombination der ersten beiden Zertifikate.
    Um einen der Status zu erlangen, müssen Unternehmen gewisse Anforderungen erfüllen, wozu das Einhalten von Zollvorschriften in der Vergangenheit, eine zufriedenstellende Buchführung über Unterlagen sowie der Nachweis über die eigene Zahlungsfähigkeit gehören. Unternehmen, die die Zertifikate S oder F erhalten wollen, müssen außerdem bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen.
    Derzeit sind in der EU etwa 15.000 Unternehmen als zugelassene Wirtschaftsbeteiligte ausgewiesen, Tendenz steigend. Für all diese Unternehmen kann der Export nach China durch das neue Abkommen ab sofort vereinfacht erfolgen.